HÖRSPIEL in der KulturMetzgerei
am Samstag, 23. November, 20 Uhr

“Das Haus hat gelbe Fenster”. Eine Gruselfiktion von Maidon Bader und Thomas Gaevert

Am Stadtrand steht ein denkmalgeschützes Haus, dem Verfall anheim gegeben. Zwei Frauen treffen dort aufeinander, sie könnten kaum unterschiedlicher sein: Anna, die der Enge eines geregelten Lebens entflohen ist, und Valentina, eine heimatlose Künstlerin. Anna sieht Valentina dabei zu, wie sie in den Tag hinein lebt und kompromisslos ihre Kunst-Aktionen inszeniert. Zuerst ist Anna schockiert, dann fasziniert. Aus Faszination wird schnell Anziehung, eine Freundschaft entsteht.

Ruine, 1996 | Foto: Alix Einfeldt

Doch das Glück ist fragil, bald mischen sich seltsame Untertöne in die häusliche Idylle. Die Waschmaschine  läuft, obwohl niemand sie angestellt hat, die Nachbarn melden sich zu Wort, und dann taucht zu allem Überfluss auch noch ein Mann auf, der Gefallen an Valentina gefunden hat. Robert ist sympathisch und unkompliziert und schneit immer öfter herein, doch Valentina entzieht sich und ist tagelang verschwunden.
Übrig bleibt Anna. Sie versucht, mit den Geschehnissen in dem zerfallenden Haus Schritt zu halten, aber langsam wächst ihr alles über den Kopf.

Länge: 57’13
Produktion: 2018/19

Mit Annabelle Leip als Anna
Nicole Gospodarek als Valentina
Jannek Petri als Robert
Und den Stimmen von Annette Strasser, Kirstin Petri, Iris Disse, Walter Renneisen und Schäfer.

© Tanita ti Koko 2019

Musik: Tom Beiler
Geige: Birgit Dette
Mischung: Andreas Bernhard

Dieses Hörspiel ist meiner Freundin
Marijana gewidmet

Trailer:

Unsere Crowdfunding-Kampagne ist beendet: Wir haben das Funding-Ziel nicht erreicht. Doch die Seite ist immer noch aktuell und schön:
https://www.startnext.com/gelbefenster

Und die gute Nachricht: Das Projekt lebt!
Bei Interesse tretet mit uns in Kontakt.

Gruppenbild mit Hörnern

Das sagt die Community:

“Schräg wie Lynch”
“Undurchschaubar”
“Fesselnd, man wird in die Atmosphäre hineingesaugt”
“Es ganz anders war, als ich es mir erwartet habe –
aber gerade das macht den Reiz solcher unbekannten Produktionen aus”

 

In Arbeit:

“Grenzgänger”
Eine Klettertour mit dem Abenteuer-Pädagogen Horst Weinlich

Kletterer beim Rauenstein | 2019

Als Jugendlicher in der DDR wollte Horst vor allem eins: Der Langweile entkommen, die Welt entdecken. Er begann, mit seinen Freuden die Sowjetunion zu bereisen, illegal mit einem Transitvisum. „Unerkannt durch Freundesland“ nannte sich diese Bewegung. Die Kunst, Dinge anders zu denken, begleitet Horst durch sein ganzes Leben. Als Abenteuer-Pädagoge ist er heute mit Jugendlichen unterwegs, die an den extremen Erfahrungen wachsen, sei es beim Aufbau einer „Taigaschule“ in Sibirien oder beim Klettern in der Sächsischen Schweiz.

Feature für SWR2 Leben, Redaktion: Ellinor Krogmann
Sendung: 06.Dezember 2019, 15.05 Uhr