HÖRSPIEL-PREMIERE

“Das Haus hat gelbe Fenster”. Eine Gruselfiktion von Maidon Bader und Thomas Gaevert

Am Stadtrand steht ein denkmalgeschützes Haus, dem Verfall anheim gegeben. Zwei Frauen treffen dort aufeinander, sie könnten kaum unterschiedlicher sein: Anna, die der Enge eines geregelten Lebens entflohen ist, und Valentina, eine heimatlose Künstlerin. Anna sieht Valentina dabei zu, wie sie in den Tag hinein lebt und kompromisslos ihre Kunst-Aktionen inszeniert. Zuerst ist Anna schockiert, dann fasziniert. Aus Faszination wird schnell Anziehung, eine Freundschaft entsteht.

Ruine, 1996 | Foto: Alix Einfeldt

Doch das Glück ist fragil, bald mischen sich seltsame Untertöne in die häusliche Idylle. Die Waschmaschine  läuft, obwohl niemand sie angestellt hat, die Nachbarn melden sich zu Wort, und dann taucht zu allem Überfluss auch noch ein Mann auf, der Gefallen an Valentina gefunden hat. Robert ist sympathisch und unkompliziert und schneit immer öfter herein, doch Valentina entzieht sich und ist tagelang verschwunden.
Übrig bleibt Anna. Sie versucht, mit den Geschehnissen in dem zerfallenden Haus Schritt zu halten, aber langsam wächst ihr alles über den Kopf.

Länge: 57’13
Produktion: 2018/19

Mit Annabelle Leip als Anna
Nicole Gospodarek als Valentina
Jannek Petri als Robert
Und den Stimmen von Annette Strasser, Kirstin Petri, Iris Disse, Walter Renneisen und Schäfer.

© Tanita ti Koko 2019

Musik: Tom Beiler
Geige: Birgit Dette
Mischung: Andreas Bernhard

Dieses Hörspiel ist meiner Freundin
Marijana gewidmet

Trailer:

Am 15. Mai haben wir mit Unterstützung von KulturMut unsere Crowdfunding-Kampagne gestartet. Schau mal rein:
https://www.startnext.com/gelbefenster

Gruppenbild mit Hörnern

In Arbeit:

“Transit” (Arbeitstitel)
Eine Klettertour mit dem Grenzgänger und Abenteuer-Pädagogen Horst Weinlich

Zu Zeiten des Eisernen Vorhangs war eines klar: Die Freiheit der DDR-Bürger war begrenzt. Sie konnten nicht in den Westen reisen, waren eingesperrt im eigenen Land.

Kletterer beim Rauenstein | 2019

So empfand es auch Horst, in der DDR aufgewachsen, jung und erlebnishungrig. Zwei Bulgaren erzählten ihm von einer Reise, die sie gemacht hatten, von den 10000 Kilometern Grenzenlosigkeit im Osten.
“Transit” ist eine Geschichte vom Aufbruch in unbekanntes Terrain und von den Herausforderungen, die einem beim Erwachsenwerden begegnen, sei es damals oder heute.

Feature für SWR2 Leben